zurück

// Expertenwissen

Kamerabefahrung

Kamerabefahrung zur Überprüfung der Rohrleitung © BRAWO® SYSTEMS

Um Schäden in Rohren zu finden, hätten Sie vor zwei bis drei Jahrzehnten die Wände und Decken im Haus aufstemmen und die unterirdischen Leitungen unter oder vor dem Haus aufgraben lassen müssen.

Dieses Vorgehen ist heute Geschichte.

Der Blick ins Rohr lohnt sich! Wie funktioniert die Kamerabefahrung?

Kanalkameras werden eingesetzt, um undichte Stellen, kleine Risse bis hin zu größeren Rohrbrüchen und Verstopfungen, die den Durchfluss des Abwassers erheblich behindern, innerhalb eines Rohres zu finden. Dabei werden die Ursachen für Verstopfungen und das Ausmaß der Schäden erkannt.

Im Schadensfall muss häufig nicht das komplette Rohr freigelegt und auseinander montiert werden, sondern die defekten Stellen können zielgerichtet von innen saniert werden. Hierdurch ist es möglich sehr hohe Kosten für das Öffnen von Wänden und Decken sowie für den Erdaushub zu sparen.

Inversion des Schlauchliners in zu sanierende Fallleitung © BRAWO® SYSTEMS

Die Kanalkameras werden nach Demontage des Siphons, Duschablaufs, der Toilette oder über die Wartungsöffnung (Revisionsklappe) im Keller, in das zu untersuchende Rohr eingeschoben. Hierdurch können Bilder übertragen und das gesamte Rohr von innen gefilmt werden. Wichtig ist, dass der Zugangspunkt, der Rohrdurchmesser und die Rohrlänge sowie die Schäden in einem Bericht beschrieben werden.

Die Kosten sind immer auch von den örtlichen Randbedingungen und der Länge der Rohre abhängig. Sie müssen exklusive Reinigung mit 100 bis 200 Euro zuzüglich ca. 50 Euro für den Datenträger mit Film und Bericht rechnen.

Expertentipp: Wichtig ist, dass auf dem Film der Zustand des Rohres gut zu erkennen ist. Firmen, die Sie mit einer Schadensanalyse und einer Sanierung beauftragen wollen, benötigen den Film und den Bericht als Kalkulationsgrundlage.

 

Jetzt Ihren professionellen
Sanierungspartner finden!

© Copyright 2021      Impressum | Datenschutz